Arbeitskreis Inklusion

Seit 2012 arbeiten Eltern und interessierte Lehrer an der Waldorfschule Kreuzberg zu dem Thema Inklusion. So entstand der Arbeitskreis Inklusion, in den jede Klasse ein bis zwei Vertreter/innen entsenden möge / soll. Inhaltlich befasst sich der AK Inklusion mit den Themen Schulleben, Unterrichtsmaterialien, Schulabschlüsse und Berufsvorbereitung, Förderpläne, Kommunikation und Transparenz. Der AK Inklusion freut sich sehr über Unterstützung und möchte ganz explizit auch offen sein für diejenigen, die keine Kinder mit Förderbedarf haben. Denn es geht um das Schaffen eines inklusiven Verständnisses an der gesamten Schule sowie Förderung der Vielfältigkeit und Toleranz.

Inklusion ist ein pädagogischer Ansatz, dessen wesentliches Prinzip die Wertschätzung und Anerkennung von Diversität in Bildung und Erziehung ist. Heterogenität wird als ‚normale‘ Gegebenheit empfunden, d.h. die Struktur des Unterrichts passt sich den Gegebenheiten und den Besonderheiten der Kinder an. Die Integration hingegen bedeutet ein gemeinsames Lernen ‚nebeneinander‘. Grundlage für den inklusiven Unterricht ist die Ratifizierung der UN-Menschenrechtskonvention auf Bundes- und z.T. auf Länderebene wie bspw. in Berlin.

„Das Leitprinzip, das diesem Rahmen (d.h. der Inklusion) zugrunde liegt, besagt, dass Schulen alle Kinder, unabhängig von ihren physischen, intellektuellen, sozialen, emotionalen, sprachlichen oder anderen Fähigkeiten aufnehmen sollen. Das soll behinderte und begabte Kinder einschließen, Kinder von entlegenen oder nomadischen Völkern, von sprachlichen, kulturellen oder ethnischen Minoritäten sowie Kinder von anders benachteiligten Randgruppen oder -gebieten.“

Kontakt: Inklusion @ fwsk.net